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Physisches LunoLabs Lab · Modellprojekt in Vorbereitung

Der Lernort,
der der Schweiz fehlt.

Die Schweiz hat keinen Ort, an dem sich Berufstätige weiterbilden, bevor die KI ihren Job frisst. Wir bauen den ersten — so, dass er sich nach drei Jahren selbst trägt und jede Region ihn kopieren kann.

March/Höfe Region des ersten Prototyps
Verein in Gründung gemeinnützige Trägerschaft, Sitz Bezirk March
CHF 160'000–290'000 einmalige Anschubfinanzierung, mehrere Geber
Ab Jahr 3 selbsttragend degressive Anlaufphase, kein Dauerbetrieb

Das Problem

Schweizspezifisch belegt, nicht behauptet.

Rund 66 % der Stellen werden durch generative KI in Teilaufgaben ergänzt («augmentiert»), etwa 8 % gelten als hochgradig verdrängungsgefährdet (Implement/economiesuisse, 2024). Weder die Arbeitslosenversicherung, die erst nach Eintritt der Arbeitslosigkeit greift, noch das klassische Weiterbildungsangebot erreicht die Betroffenen präventiv.

+27 %

stärkerer Anstieg der Stellensuchenden in KI-exponierten Berufen seit ChatGPT

KOF/ETH, 2025
54 % / 31 %

brauchen KI-Kompetenzen — doch nur knapp jeder Dritte erhält Unterstützung des Arbeitgebers

Deloitte, 2023
16 % : 64 %

Weiterbildungsbeteiligung gering- gegenüber hochqualifiziert — fast spiegelbildlich zu jenen, die der KI-Wandel zuerst trifft

BFS, 2021
≈ 76’000

Menschen in der KMU-reichen Pendlerregion March/Höfe — Standort des ersten Prototyps

Region March/Höfe

Das Marktversagen ist dokumentiert:
Wer am stärksten betroffen ist, bildet sich am wenigsten weiter.

Die Lösung

Ein Ort, eine Plattform, vier Schichten.

Das Lab verbindet einen physischen Lern- und Maker-Ort (3D-Druck, Elektronik, Robotik, Coding, KI-Werkzeuge) mit der KI-adaptiven Luno-Lernplattform: persönlicher Wissensgraph, KI-Agents, die Lerninhalte personalisieren. Das macht aus einem Makerspace eine skalierbare, replizierbare Lerninfrastruktur — der Unterschied zu gewöhnlicher Weiterbildung und zum klassischen FabLab.

Die Plattform existiert als Prototyp und ist im laufenden Technik-Treff Siebnen im Einsatz.

  1. Kern

    Berufstätige in KI-exponierten Berufen

    Büro, KV, Buchhaltung, Marketing — dazu Stellensuchende und Quereinsteigende. Präventives Reskilling mit subventionierten Plätzen, bevor die Arbeitslosigkeit eintritt.

  2. Motor

    Lokale KMU

    Team-Weiterbildung zu fairen Konditionen — und jedes Abo finanziert zusätzlich Gratisplätze für Stellensuchende mit.

  3. Inklusion

    Generation 55+

    Digitale Teilhabe: von Grund- zu Anwendungs- und KI-Kompetenz, als Abend- und Wochenendangebot für die breite Öffentlichkeit.

  4. Wurzel

    Jugend — Technik-Treff Siebnen

    Der laufende Proof-of-Concept mit dem Jugendbüro March: Talent-Pipeline und Beleg, dass Ort plus Lernplattform funktionieren.

Auslastung und Gemeinschaft

Vier Standbeine tragen den Ort.

Ein Lab, das nur eigene Kurse fährt, steht die meiste Zeit leer. Das Lab finanziert sich deshalb über vier unabhängige Ströme — die Vermietung füllt die Randzeiten und macht den Ort zum Gefäss der Region.

Standbein 1

Eigene Kurse

KI, 3D-Druck, Elektronik, Robotik und Coding — für Erwachsene, KMU-Teams und die Generation 55+.

Standbein 2

Kursraum-Vermietung

Lokale Kursleitende mieten Raum und Infrastruktur stunden- oder tageweise — ausdrücklich domänen-offen: Kunst, Handwerk, Musik, Sprachen, Wissensvermittlung jeder Art. Nicht nur Technik.

Standbein 3

Ausschreibung über die Luno-Plattform

Jeder eingemietete Kurs wird auf der Plattform publiziert: Kalender, Anmeldung, Zahlung, Sichtbarkeit. Wer einmietet, bekommt nicht nur einen Raum, sondern Publikum.

Standbein 4

Projekte und Auftragsarbeiten

Prototyping, 3D-Druck-Aufträge, Kleinserien und KMU-Projekte — erwirtschaften Umsatz und liefern zugleich Anschauungsmaterial für die Kurse.

«Der Ort ist der Raum,
die Plattform ist der Marktplatz.»

Domänen-agnostisch von Anfang an. LunoLabs startet mit Technik, weil dort Dringlichkeit und Expertise liegen — die Infrastruktur trägt aber jeden Wissensbereich, von Kunst und Handwerk bis Musik und Sprachen.

Cross-Subsidy als Prinzip. Zahlende KMU-Weiterbildungen, Vermietung und Projekte finanzieren die vergünstigten und kostenlosen Plätze für Stellensuchende und die Generation 55+ mit.

Wirkung

Gemessen, nicht behauptet.

Geplant sind bis Ende Jahr 3 (Planungsannahmen) die folgenden kumulierten Zahlen. Headline-Zielwert: mindestens 50 % der subventionierten Stellensuchenden sind sechs Monate nach Abschluss in Anstellung oder Anschlusslösung — erhoben per Follow-up-Befragung, ergänzt um ein objektives Kompetenzmass (Pre-/Post-Assessment auf der Plattform).

150–250

Berufstätige mit abgeschlossenen Reskilling-Lernpfaden bis Ende Jahr 3

40–60

subventionierte Plätze für Stellensuchende

80–120

teilnehmende Seniorinnen und Senioren

Finanzierung und Trägerschaft

Einmalige Anschubfinanzierung, gestapelt über mehrere Geber.

Finanziert wird kein Dauerbetrieb, sondern ein befristetes Modellprojekt mit degressiver Anlaufphase. Die Finanzierung ist als Verbund mehrerer Förderpartner mit dokumentierter Eigenleistung angelegt — kein einzelner Geber trägt die volle Summe.

Grundvariante CHF 160'000

Einmaliger Aufbau (Hardware, Einrichtung, Plattform-Bereitstellung) plus erstes gemeinnütziges Anlaufjahr.

Trägerschaft Ring-Fencing

Antragstellend ist ein gemeinnütziger Verein in Gründung (Sitz Bezirk March). Der kommerzielle Betrieb ist in eine separate GmbH ausgegliedert — Fördermittel fliessen ausschliesslich in den gemeinnützigen Teil.

Deutschland finanziert mit den «Zukunftszentren» (rund 125 Mio. Euro für 12 bis 14 regionale Zentren) genau diese Kategorie — die Schweiz hat kein Pendant. Das Lab ist von Beginn an auf Übertragbarkeit angelegt: Raum-Setup, Lernplattform, Curriculum sowie Trägerschafts- und Finanzierungsvorlage werden als Blueprint-Handbuch dokumentiert und jeder weiteren Region zugänglich gemacht.

Für Förderpartner

Vorgespräch und ausführliches Dossier.

Wir freuen uns auf ein Vorgespräch, um Zielgruppe, Wirkungsindikatoren und die passende Fördervariante gemeinsam zu konkretisieren. Das ausführliche Konzept mit Detailbudget, Wirkungslogik und Roadmap liegt bereit.

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Für Kursleitende

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Du vermittelst Wissen — egal ob Technik, Kunst, Handwerk, Musik oder Sprachen? Miete Raum und Infrastruktur stunden- oder tageweise und erreiche über die Luno-Plattform dein Publikum: Kalender, Anmeldung und Zahlung inklusive.

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