Eigene Kurse
KI, 3D-Druck, Elektronik, Robotik und Coding — für Erwachsene, KMU-Teams und die Generation 55+.
Physisches LunoLabs Lab · Modellprojekt in Vorbereitung
Die Schweiz hat keinen Ort, an dem sich Berufstätige weiterbilden, bevor die KI ihren Job frisst. Wir bauen den ersten — so, dass er sich nach drei Jahren selbst trägt und jede Region ihn kopieren kann.
Das Problem
Rund 66 % der Stellen werden durch generative KI in Teilaufgaben ergänzt («augmentiert»), etwa 8 % gelten als hochgradig verdrängungsgefährdet (Implement/economiesuisse, 2024). Weder die Arbeitslosenversicherung, die erst nach Eintritt der Arbeitslosigkeit greift, noch das klassische Weiterbildungsangebot erreicht die Betroffenen präventiv.
stärkerer Anstieg der Stellensuchenden in KI-exponierten Berufen seit ChatGPT
KOF/ETH, 2025brauchen KI-Kompetenzen — doch nur knapp jeder Dritte erhält Unterstützung des Arbeitgebers
Deloitte, 2023Weiterbildungsbeteiligung gering- gegenüber hochqualifiziert — fast spiegelbildlich zu jenen, die der KI-Wandel zuerst trifft
BFS, 2021Menschen in der KMU-reichen Pendlerregion March/Höfe — Standort des ersten Prototyps
Region March/Höfe
Das Marktversagen ist dokumentiert:
Wer am stärksten betroffen ist, bildet sich am wenigsten
weiter.
Die Lösung
Das Lab verbindet einen physischen Lern- und Maker-Ort (3D-Druck, Elektronik, Robotik, Coding, KI-Werkzeuge) mit der KI-adaptiven Luno-Lernplattform: persönlicher Wissensgraph, KI-Agents, die Lerninhalte personalisieren. Das macht aus einem Makerspace eine skalierbare, replizierbare Lerninfrastruktur — der Unterschied zu gewöhnlicher Weiterbildung und zum klassischen FabLab.
Die Plattform existiert als Prototyp und ist im laufenden Technik-Treff Siebnen im Einsatz.
Büro, KV, Buchhaltung, Marketing — dazu Stellensuchende und Quereinsteigende. Präventives Reskilling mit subventionierten Plätzen, bevor die Arbeitslosigkeit eintritt.
Team-Weiterbildung zu fairen Konditionen — und jedes Abo finanziert zusätzlich Gratisplätze für Stellensuchende mit.
Digitale Teilhabe: von Grund- zu Anwendungs- und KI-Kompetenz, als Abend- und Wochenendangebot für die breite Öffentlichkeit.
Der laufende Proof-of-Concept mit dem Jugendbüro March: Talent-Pipeline und Beleg, dass Ort plus Lernplattform funktionieren.
Auslastung und Gemeinschaft
Ein Lab, das nur eigene Kurse fährt, steht die meiste Zeit leer. Das Lab finanziert sich deshalb über vier unabhängige Ströme — die Vermietung füllt die Randzeiten und macht den Ort zum Gefäss der Region.
KI, 3D-Druck, Elektronik, Robotik und Coding — für Erwachsene, KMU-Teams und die Generation 55+.
Lokale Kursleitende mieten Raum und Infrastruktur stunden- oder tageweise — ausdrücklich domänen-offen: Kunst, Handwerk, Musik, Sprachen, Wissensvermittlung jeder Art. Nicht nur Technik.
Jeder eingemietete Kurs wird auf der Plattform publiziert: Kalender, Anmeldung, Zahlung, Sichtbarkeit. Wer einmietet, bekommt nicht nur einen Raum, sondern Publikum.
Prototyping, 3D-Druck-Aufträge, Kleinserien und KMU-Projekte — erwirtschaften Umsatz und liefern zugleich Anschauungsmaterial für die Kurse.
«Der Ort ist der Raum,
die Plattform ist der Marktplatz.»
Domänen-agnostisch von Anfang an. LunoLabs startet mit Technik, weil dort Dringlichkeit und Expertise liegen — die Infrastruktur trägt aber jeden Wissensbereich, von Kunst und Handwerk bis Musik und Sprachen.
Cross-Subsidy als Prinzip. Zahlende KMU-Weiterbildungen, Vermietung und Projekte finanzieren die vergünstigten und kostenlosen Plätze für Stellensuchende und die Generation 55+ mit.
Wirkung
Geplant sind bis Ende Jahr 3 (Planungsannahmen) die folgenden kumulierten Zahlen. Headline-Zielwert: mindestens 50 % der subventionierten Stellensuchenden sind sechs Monate nach Abschluss in Anstellung oder Anschlusslösung — erhoben per Follow-up-Befragung, ergänzt um ein objektives Kompetenzmass (Pre-/Post-Assessment auf der Plattform).
Berufstätige mit abgeschlossenen Reskilling-Lernpfaden bis Ende Jahr 3
subventionierte Plätze für Stellensuchende
teilnehmende Seniorinnen und Senioren
Finanzierung und Trägerschaft
Finanziert wird kein Dauerbetrieb, sondern ein befristetes Modellprojekt mit degressiver Anlaufphase. Die Finanzierung ist als Verbund mehrerer Förderpartner mit dokumentierter Eigenleistung angelegt — kein einzelner Geber trägt die volle Summe.
Einmaliger Aufbau (Hardware, Einrichtung, Plattform-Bereitstellung) plus erstes gemeinnütziges Anlaufjahr.
Zusätzlich dreijährige, degressive gemeinnützige Anlauffinanzierung und ein höheres Kursleitungspensum — sichert den Übergang in die Selbsttragfähigkeit ab.
Antragstellend ist ein gemeinnütziger Verein in Gründung (Sitz Bezirk March). Der kommerzielle Betrieb ist in eine separate GmbH ausgegliedert — Fördermittel fliessen ausschliesslich in den gemeinnützigen Teil.
Deutschland finanziert mit den «Zukunftszentren» (rund 125 Mio. Euro für 12 bis 14 regionale Zentren) genau diese Kategorie — die Schweiz hat kein Pendant. Das Lab ist von Beginn an auf Übertragbarkeit angelegt: Raum-Setup, Lernplattform, Curriculum sowie Trägerschafts- und Finanzierungsvorlage werden als Blueprint-Handbuch dokumentiert und jeder weiteren Region zugänglich gemacht.
Für Förderpartner
Wir freuen uns auf ein Vorgespräch, um Zielgruppe, Wirkungsindikatoren und die passende Fördervariante gemeinsam zu konkretisieren. Das ausführliche Konzept mit Detailbudget, Wirkungslogik und Roadmap liegt bereit.
Gespräch & Dossier anfragenFür Kursleitende
Du vermittelst Wissen — egal ob Technik, Kunst, Handwerk, Musik oder Sprachen? Miete Raum und Infrastruktur stunden- oder tageweise und erreiche über die Luno-Plattform dein Publikum: Kalender, Anmeldung und Zahlung inklusive.
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